Sloweninnen liefern gutes Gesamtergebnis

Daniela Iraschko-Stolz aus Österreich feierte überraschend ihren Comeback-Sieg. Maren Lundby und Katharina Althaus mußten sich geschlagen geben.

Ganz knapp ging es heute auf dem Podium zu

Daniela Iraschko-Stolz konnte heute mit 262,4 Punkten und Flügen auf 89 und 89,5 Metern ihren ersten Sieg nach langer Verletzungspause verbuchen. Dicht dahinter folgte nur 1,8 Punkten die Norwegerin Maren Lundby. Lundby kam im ersten Durchgang auf 87,5 Meter, im Finale sprang sie mit 90 Metern Tagesbestweite und erzielte 260,6 Punkte. Um weitere 1,3 Punkte rangierte sich Katharina Althaus aus dem deutschen Team ein. Althaus setzte ihr Landungen bei 87,5 und 89 Meter.

Ema Klinec wieder beste Slowenin

Wiederum ein Top 10 Ergebnis konnte heute Ema Klinec erzielen. Mit zwei konstanten Weiten auf 83 und 84 Meter sprang Klinec mit 233,7 Punkten auf Platz 9.

Um 0,5 Punkten lagen am Ende Ursa Bogataj und Nika Kriznar auseinander. Bogataj (84/83 Mtr.) belegte mit 232,4 Punkten Platz 11, Kriznar mit 82,5 und 85,5 Metern Platz 12.

Mit 213,7 Punkten und Flügen auf 78,5 und 83 Metern erreichte ihre Teamkollegin Spela Rogelj Platz 19.

Maja Vtic, Katra Komar und Katja Pozun verpassten den Finalsprung.

Letzter Sprung für Katja Pozun

Zum letzten Mal über die Schanze ging in Ljubno Katja Pozun. Die Slowenin hatte sich dazu entschieden ihre Karriere zu beenden.

Die 25-jährige Katja Pozun, die für den SK Zagorje an den Start geht gab ihr internationales Debüt im Alter von nur elf Jahren zur Saison 2004/05. Bei den Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften 2006 in Kranj erreichte sie im Einzel von der Normalschanze Platz 14. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Zakopane erzielte Pozum im Einzel die Bronzemedaille im Einzel. 

Trotz dieses Erfolges verschwand sie danach für drei Jahre von der internationalen Bühne.

Im Jahr 2011 startete Pozun nach ihrem Comeback wieder im Continentalcup. 2012 gab es für sie Silber im Team bei der Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften in Erzurum. Am 3. Dezember 2012 debütierte Pozun im Weltcup mit dem siebenten Platz.

Weitere Erfolge von Pozun waren

2013 bei der Nordischen-Skiweltmeisterschaften im Liberec im Team die Bronzemedallie. Danach verschafften sie ihre Sprünge zur Goldmedallie im Einzel. Dies war wohl das größte Highlight in der Karriere von Katja Pozun.

Bei der Universiade in Val di Fiemme gewann Pozun das Einzelspringen und wurde gemeinsam mit Mitja Meznar Dritte im Mixed-Team-Wettbewerb.

2014 belegte sie in Sotschi Rang 11 bei der Olympia-Premiere des Damenskispringens.

Wir wünschen Katja Pozun viel Glück auf ihrem weiteren Lebensweg.

DANKE Katja

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